Die Anfänge des Städtli Greifensee

1300 wird das Städtli Greifensee erstmals urkundlich erwähnt. Die verarmte Gräfin Elisabeth von Rapperswil verpfändete Schloss und Herrschaft an die in habsburgischen Diensten arrivierten Ritteradligen von Landenberg.

Mehr erfahren Sie in meinem
Heimatspiegel-Artikel (pdf)

Zur "Pfahlbausiedlung" Böschen
vgl. die umfangreiche wissenschaftliche Publikation von B.Eberschweiler, P.Riethmann, U.Ruoff, Das spätbronzezeitliche Dorf von Greifensee-Böschen, 2 Bände und Begleitmappe

(= Monographie der Kantonsarchäologie Zürich 38) Zürich und Egg 2007

Noch wesentlich älter als die Ufersiedlung Böschen ist die Fundstelle Storen: mehr

Geschichte

von Greifensee

Frei Greifensee
Greifensee hat eine lange Geschichte. Die Ufersiedlung Böschen gehört zu den bestuntersuchten "Pfahlbau"siedlungen Europas. Die Kirche und das Schloss sind repräsentative Zeugnisse der historischen Bedeutung von Greifensee. Die Novelle Gottfried Kellers "Der Landvogt von Greifensee" kennen und schätzen viele Leute.
Umso mehr hat mich als Historiker bei unserem Zuzug überrascht, dass es damals keine wissenschaftlich fundierte Gesamtdarstellung von Greifensee gab. Deshalb regte ich beim damaligen Gemeindepräsident, Peter Roesler, an, eine Ortsgeschichte in Auftrag zu geben.


Mit dem Historiker Beat Frei, einem meiner ehemaligen Schüler im Fach Geschichte, konnte die Gemeinde einen erfahrenen und profilierten Ortsgeschichte-Spezialisten verpflichten.

2006 erschien die Ortsgeschichte, trotz konsequenter Quellenorientierung  ist sie lebendig geschrieben und reich bebildert.
Sie ist thematisch gegliedert und umfasst folgende Kapitel
  •      Der See
  •      Das Städtchen
  •      Das Bauerndorf
  •      Die Wohngemeinde
Das Buch kann über die Gemeinde Greifensee bezogen werden.